Zum Inhalt springen

Versicherungswissen

Praxisbeispiele, die Versicherung verständlich machen.

Hier sammle ich kurze Geschichten aus dem echten Leben: Was ist passiert, welche Kosten standen im Raum, und warum der passende Schutz genau dann zählt.

Logo Annika Lohof

Versicherungs-ABC

Häufige Begriffe kurz erklärt.

Was im Angebot, Antrag oder Vertrag auftaucht, muss nicht kompliziert bleiben. Hier findest du die Begriffe, die in Beratungsgesprächen besonders oft fallen.

Schnell finden

Über die Buchstaben springst du direkt zu den passenden Begriffen. Für Details klären wir es im Gespräch an deinem echten Vertrag.

A B D E G K L N O P R S U V W Z
A
Ausschluss

Ein Bereich, der im Vertrag nicht mitversichert ist. Wichtig, weil ein kleiner Satz entscheiden kann, ob ein Schaden übernommen wird.

Anwartschaft

Eine Art Platzhalter für später. Häufig in der Krankenversicherung, wenn ein Schutz ruhen soll, aber Rechte erhalten bleiben.

B
Beitrag

Der Preis für den Versicherungsschutz. Entscheidend ist nicht nur, was er kostet, sondern was dafür wirklich abgesichert ist.

Beitragsfreistellung

Der Vertrag läuft weiter, aber ohne laufende Zahlung. Das kann helfen, verändert aber oft Leistung und Ablaufwerte.

Bezugsrecht

Legt fest, wer im Leistungsfall Geld bekommt. Besonders wichtig bei Risikoleben, Renten- und Vorsorgeverträgen.

D
Deckungssumme

Der Betrag, bis zu dem ein Versicherer im Schadenfall leistet. Zu niedrig gewählt, kann sie im Ernstfall knapp werden.

Dynamik

Eine automatische Anpassung von Beitrag und Leistung. Sie kann helfen, Kaufkraftverlust und steigenden Bedarf abzufedern.

E
Eigenanteil

Der Teil der Kosten, den du selbst zahlst. Typisch bei Gesundheit, Zahn, Pflege oder Schäden mit Selbstbeteiligung.

G
Gesundheitsfragen

Fragen zu Krankheiten, Behandlungen und Beschwerden. Sie müssen sorgfältig beantwortet werden, damit es später keine Probleme gibt.

K
Karenzzeit

Eine vereinbarte Wartephase, bevor eine Leistung beginnt. Häufig relevant bei Krankentagegeld oder ähnlichen Absicherungen.

L
Laufzeit

Der Zeitraum, für den ein Vertrag geschlossen wird. Sie sollte zum Risiko passen, nicht nur zum günstigsten Beitrag.

Leistungsfall

Der Moment, in dem die Versicherung leisten soll. Dann zählt, was im Vertrag wirklich vereinbart wurde.

N
Nachversicherung

Eine Möglichkeit, Schutz später zu erhöhen, oft nach Ereignissen wie Heirat, Geburt, Hauskauf oder Gehaltssprung.

O
Obliegenheiten

Pflichten im Vertrag, zum Beispiel Schäden schnell melden oder Angaben korrekt machen. Werden sie verletzt, kann es Ärger geben.

P
Police

Ein anderes Wort für Versicherungsschein. Dort stehen die wichtigsten Vertragsdaten schwarz auf weiß.

R
Risikoausschluss

Ein bestimmtes Risiko wird nicht versichert. Das kommt zum Beispiel nach Vorerkrankungen oder besonderen Tätigkeiten vor.

Rückkaufswert

Der Wert, der bei Kündigung bestimmter Vorsorgeverträge ausgezahlt werden kann. Er ist nicht automatisch die Summe der eingezahlten Beiträge.

S
Selbstbeteiligung

Der Betrag, den du im Schadenfall selbst trägst. Sie kann Beiträge senken, sollte aber im Alltag bezahlbar bleiben.

U
Unterversicherung

Der versicherte Wert ist niedriger als der tatsächliche Wert. Dann kann im Schadenfall gekürzt werden.

V
Versicherungsnehmer

Die Person, die den Vertrag abschließt und für Beiträge und Vertragsänderungen zuständig ist. Das ist nicht immer die versicherte Person.

Versicherungssumme

Die vereinbarte Leistung oder Höchstgrenze. Sie sollte zur echten finanziellen Lücke passen.

W
Wartezeit

Ein Zeitraum nach Vertragsbeginn, in dem bestimmte Leistungen noch nicht oder nur eingeschränkt greifen.

Z
Zusatzbaustein

Eine Ergänzung zum Hauptvertrag, zum Beispiel extra Schutz für Zahn, Krankentagegeld, Unfall oder besondere Leistungen.